Morgens sezieren, abends dichten: Goethe & Schiller als Forscher
Shownotes
Jena, im Mai 1789: Hunderte junge Männer eilen plötzlich durch die Gassen. Die Schlosswache wird nervös, jemand ruft „Feuer!“. Ein Aufstand? Ein Unglück? Nein: die Männer sind Studenten, und zwar in panischer Angst, zu spät zur Vorlesung zu kommen. In dieser Folge geht es um zwei Männer, die wir alle aus der Schule kennen: Goethe und Schiller. Allerdings blicken wir auf eine Seite der beiden, die oft vergessen wird. Denn der eine war eigentlich Arzt, während der andere fasziniert Leichen sezierte. Warum wir diese beiden Naturforscher heute fast nur noch als Dichterfürsten kennen, und wieso die berühmteste Freundschaft der deutschen Literaturgeschichte ausgerechnet mit einem Streit über eine Pflanze beginnt – das erfahrt ihr in der Geschichte von Jasmin! Viel Spaß beim Hören. (Heute noch einmal in nicht so idealer Qualität, weil wir auf Reisen sind und nur das mobile Set dabei haben!)
Quellen:
Safranski, Rüdiger. Friedrich Schiller oder Die Erfindung des Deutschen Idealismus. München: Carl Hanser, 2012. EPUB. Safranski, Rüdiger. Goethe: Kunstwerk des Lebens. Biographie. München: Carl Hanser, 2013. EPUB. Safranski, Rüdiger. Goethe und Schiller: Geschichte einer Freundschaft. München: Carl Hanser, 2009. EPUB. Wulf, Andrea. Alexander von Humboldt und die Erfindung der Natur. Übersetzt von Hainer Kober. München: C. Bertelsmann, 2016. EPUB
Transkript anzeigen
00:00:25: Herzlich willkommen zu einer neuen Episode von Hier Übrigens, eurem Lieblings-Podcast mit Geschichten.
00:00:30: Wir müssen uns überlegen was wir sagen.
00:00:32: Mit Geschichten aus Wissenschaft und Literatur und Popkultur in der Welt und weiß ich nicht.
00:00:38: Und es ist ja eigentlich auch die erste Folge hier übrigens.
00:00:41: Die
00:00:41: erste Folge?
00:00:43: Ja.
00:00:44: Also eigentlich ist es die zweite Folge weil wir haben gerade schon fünf, siebzehn Minuten aufgenommen.
00:00:48: Ist
00:00:48: korrekt!
00:00:49: Also nicht aufgenommen das ist halt das Problem...
00:00:50: Das ist auch korrektor.
00:00:52: Naja aber ist ja auch schön wenn wir über Themen reden.
00:00:55: Das macht uns ja auch aus.
00:00:57: Ja, also wie ihr schon in der letzten Folge mitbekommen habt ändert sich.
00:01:02: Backtales ist nicht mal Backtails.
00:01:04: die gründe dafür findet ihr in der folge vor dieser folge sondern wir sind jetzt hier übrigens und hier übrigens wo wir studiert haben in diesen kleinen universitätsstädtchen.
00:01:20: stelle
00:01:20: dir immer vor dass ein heidelberg studiert.
00:01:22: ich habe in marburg studiert Wir sind jetzt im jahre Genau genommen am XXS.
00:01:29: Mai, und wir sind in Jena.
00:01:33: Wir sehen also enge Gassen vor uns Fachwerkhäuschen, es gibt einen Schloss Und da muss ich sagen ist sehr ähnlich diese ganzen kleinen Uni-Städte In Marburg auch Engelgassen, Fachwerkhäuschen.
00:01:44: Es gibt ein Schloss in Heidelberg.
00:01:46: Oh, Engegassen!
00:01:46: Fachwerkhäuschens gibt ein Schloß.
00:01:49: So Na ja, stell dir das also vor, und plötzlich rennen hunderte junge Männer durch die Johannesstraße.
00:01:56: Die Leute kommen in die Fernseher und denken, ach du Scheiße.
00:01:58: Was ist denn hier los?
00:01:59: Am Schluss wird die Wache auch unruhig, nennt sich oh mein Gott was ist Aufstand oder irgendwas?
00:02:03: dann gibts das Gerüchtes brennt.
00:02:04: also es ist auch so das Chaos aber es brenn nicht und es ist doch kein Aufstand sondern man sieht Männer rennen, aber das sind Studenten und die rennen weil sie einen Sitzplatz haben wollen.
00:02:18: Und der Mann der das alles ausgelöst hat der kommt zu Fuß hinterher.
00:02:22: bisschen später, da muss ich dann auch so durch die Menge kämpfen bis zu seinem Pult in dem Vorlesungssaal.
00:02:27: Er ist ganz neu in der Stadt und für seinen allerersten Auftritt als Professor hat er einen Hörsaal gewählt, in den nach seiner eigenen Schätzung ein bisschen mehr über hundert Leute passen.
00:02:35: Und der wär ... total zu klein!
00:02:38: Eine halbe Stunde vor Beginn ist er voll und aus dem Fenster sieht er immer noch neue riesige Menschengruppen die Straße runter kommen.
00:02:44: Ist ja so ach du Scheiße... Es wird also umgeplant Sagt hier Leute, wir ziehen um ein größeres Auditorium.
00:02:49: Und das ist der Moment in dem die Studenten lossprinden weil sie jetzt natürlich Angst haben dass die dann dort keinses Platz mal kriegen oder nicht mehr mit ins Auditoriums passen Weil der Andrang so groß ist und der Mann der diesen Andrang auslöst Ist unser Freund Fritz Schiller.
00:03:08: Er isst wie jeder Professor, neunundzwanzig Jahre alt Und als er endlich am Pult steht und anfängt zu sprechen, passiert was, was er zwei Tage später seinem Freund Körner in dem Brief so beschreibt.
00:03:19: Also er sagt ... Ich hab mich regen gehört mit einer Sicherheit die mich selbst überrascht hat.
00:03:26: Das war sein Debüt und er kam wohl ziemlich gut klar.
00:03:30: Was er vorgetragen hat für uns heute einen sperrigen Titel.
00:03:33: damals war das wahrscheinlich recht schmissig.
00:03:35: Und zwar, was heißt?
00:03:40: übersetzt ins heutige Deutsch quasi.
00:03:42: Warum sollte man sich mit Geschichte beschäftigen und was kommt dann dabei heraus?
00:03:47: Und das ist auch so ein bisschen die Frage, mit der ich uns heute durch diese Folge führen will und zwar warum rennen hunderte Studenten durch die Stadt um einen Dichter über Geschichte reden zu hören.
00:03:59: Denn Schiller – das wissen ja die meisten von unserer Schule – ist der Mann, der Räuber, Kabelin Liebe, Don Carlos und sowas geschrieben hat.
00:04:06: also er ist Dichte vom Beruf Er ist Dramatiker.
00:04:09: Und was macht er da jetzt
00:04:10: an so einem
00:04:11: Leerstuhl?
00:04:13: Ja, und die Antwort darauf... ...ist diese Geschichte.
00:04:16: Das heißt, diese Geschichte führt uns zu zwei Männern, die wir als Dichter kennen,... ...die aber eigentlich etwas ganz anderes gelernten Getreben haben.
00:04:23: Und deswegen schauen wir uns jetzt an!
00:04:26: Ich hab dich vorhin schon gefragt.
00:04:28: Jetzt weißt du es schon ab, du hast das da schon richtig beantwortet.
00:04:31: Und zwar... Was glaubst du, welchen Beruf Schiller gelernt hat bevor er Geschichte unterrichtet?
00:04:35: Arzt!
00:04:36: Genau!
00:04:37: Der ist ausgebildeter Mediziner.
00:04:40: Ausgebildet wurde er an der Karls-Schule, das die Elite Schule des Herzwuchs Carl Eugen von Württemberg.
00:04:45: und da zeigt sich noch etwas was ihn sein Leben lang beschäftigen wird und zwar seine Abschlussarbeiten drehen sich so um die Frage wie ja wie Körper und Geist zusammenhängen?
00:04:55: Wie kommt es dass ein Mensch der aufs Fleisch nerven besteht Gedanken hat, dass der was fühlt, dass er ja was will Ziel im Leben hat und sowas also dass der irgendwie auch so ein geistiges Wesen isst?
00:05:07: Und dann passiert erst mal was, was dir bekannt vorkommt.
00:05:10: Oder allen die Leute heutzutage wissenschaftlich arbeiten und zwar seine erste Arbeit wird abgelehnt.
00:05:16: Rejected!
00:05:17: Fünfzehnneunzebzig Philosophie der Physiologie Nob Danke.
00:05:21: Dann denkt er sich Mist okay schreibt noch eine Arbeit auf Latein über das Fieber auch abgelehnd Erst siebzehnachtzig im dritten Anlauf dann wird sein Versuch über den Zusammenhang der tierischen Natur des Menschen mit seiner Geistigen angenommen.
00:05:35: Also es gab damals auch schon den fiesen Gutachter, der das gesagt hat.
00:05:39: Nee!
00:05:40: Komm ja... Der Nacharbeitschiller erst mal als Regimentsarzt in Stuttgart und das ist halt nicht sein Traumjob.
00:05:47: Das ist halt auch Militärdienst.
00:05:49: also ist nicht so was wie dass so schön wird zu einer Praxis.
00:05:52: und so er ist halt Auch Teil des Militäres.
00:05:55: Und er schreibt nebenher fürs Theater Ja die Räuber sind ein Erste Stück Die werden in siebzehn zweiund achtzig im Mannheim Uhr aufgeführt.
00:06:03: Das kommt mega gut an, nur bei einem nicht.
00:06:05: Und zwar bei seinem
00:06:06: Chef.".
00:06:08: Sein Landesherr findet es nicht gut.
00:06:09: noch im selben Jahr verbietet ihm der Herzhook weiter Theaterstücke zu schreiben.
00:06:12: Es ist so ein bisschen so heutzutage.
00:06:14: wenn man angestellt ist und neben Tätigkeit machen will weiß du muss man auch oft vom Chef absignen lassen.
00:06:20: Der Chef hat gesagt ne.
00:06:22: Und Schiller hat dann gesagt ja gut ich bin dann weg.
00:06:26: Dann im September siebzehn zweiundachtzig flieht er aus Württemberg und lässt sein Posten als Militärarzt einfach hinter sich.
00:06:33: Und das mit den Fliehen macht er ja ziemlich oft.
00:06:36: Das ist
00:06:37: ein Signature-Move, wie du auch vorhin gesagt hast, ne?
00:06:40: Wenn's Geld knapp wird und die Miete fällig wird... Ja, zieht er oben!
00:06:43: ...ist er weg der kleine Mietnommade.
00:06:47: Aber das ist jetzt auf jeden Fall so der Moment aus dem der Arzt zum Schriftsteller wird.
00:06:53: Und aber trotzdem ist wichtig – und das habe ich in der Schule im Deutschunterricht zumindest nicht gelernt – der ist Forscher geblieben Denn als Schülla ein paar Jahre später an Don Carlos arbeitet.
00:07:04: Also es ist ein Drama am Spanischen Königshof des sechzehnten Jahrhunderts, das haben wir auch gelesen in der Schule.
00:07:09: Da muss er sich natürlich in die Geschichte dieser Zeit einlesen um das dann halt irgendwie gut wiederzugeben und er bleibt komplett drauf hängen.
00:07:15: also er macht kompletten Deep Dive.
00:07:16: ähm das kenne ich ja wenn ich so ein Thema recherchiere ne?
00:07:19: Aus der Recherche fürs Theater stückt wird dann sogar ein eigenes Geschichtsbuch, siebzehn achtundachtzig veröffentlicht eher eine Geschichte des Aufstands der Niederlande gegen die spanische Herrschaft.
00:07:30: Ja, es macht ihn auch als Historiker bekannt.
00:07:33: Da war's halt einfach so, du machst was und dann bist du's?
00:07:36: Und ist das auch der Anders, warum man ihn nach jener holt.
00:07:40: Allerdings ... Also wir haben da jetzt so einen Mann, der da ... ... vor diesem Hörschall steht, wo alle hingerannt sind.
00:07:50: Für die ist das damals gewesen, als würde Taylor Swift auf einmal Mathevorlesung halten.
00:07:55: So ja für die ist Schildernstar.
00:07:57: für die jungen Männer.
00:07:59: Der hat Medizin studiert, aber im Militärarzt ist er berühmter Traumatiker.
00:08:02: und jetzt habe ich ein erstes Geschichtsbuch geschrieben.
00:08:05: Und also die Studierenden rennen da nicht weil sie so geil Bock auf Unterricht haben.
00:08:09: Die rennen halt, weil er Schiller isst.
00:08:12: Aber trotzdem kommt es damit zu ein paar Trade-offs.
00:08:15: Also als Militäerarzt war das natürlich gut verdient.
00:08:18: Das ist jetzt Geschichte.
00:08:20: Und er bekommt kein festes Gehalt für diese Stelle als Professor, denn er ist kein richtiger Professor sondern ein außerordentlicher Professor.
00:08:28: Und?
00:08:29: Er ist gar kein Geschichtsprofessor, sondern er ist außerordnlicher Professor der Philosophie mit allerdingsem Leerauftrag für Geschichte.
00:08:36: Also er kriegt da so'n bisschen Hörer-Honorare, also die Studiengebühren, da kriegte halt was für, weißt du, für die Vorlesung... Das war's aber auch ja und das hat es ein bisschen komischer, wenn man denkt wie jedes Philosophiprofessor unterrichtet.
00:08:50: Geschichte führt uns jetzt auf den Kern meiner Geschichte, und zwar warum Geschichte Philosophie war.
00:08:56: Und wenn wir das so verstehen müssen wir kurz aus Renna raus und reisen ein bisschen die Zeit zurück.
00:09:01: Denn die Frage was eigentlich ein Fach ist also sowas wie Biologie, Physik, Chemie, Geschichte, Mathe, whatever... Das ist eine relativ neue Entwicklung.
00:09:12: Und es kann man gut sehen an etwas dass es schon super lange gibt und zwar Mathe.
00:09:17: Aus Ägypten kennen wir ein Papyrus, der zwischen drei und viertausend Jahre alt ist.
00:09:21: Und da sind vierundachtzig Rechenaufgaben drauf.
00:09:24: Wie teile ich Mengen auf?
00:09:25: Wie berechne ich Flächen?
00:09:27: Keine Ahnung, wenn ich was baue.
00:09:28: Wie berechn ich das Material und so?
00:09:30: Der Schreiber, der das geschrieben hat, vermerkt auch, dass er das von einer noch älteren Vorlage abgeschrieben hat.
00:09:35: Das heißt ... Das ist halt so'n superaltes Papyrrus, das wir haben.
00:09:39: aber es zeigt, dass es eigentlich schon super lange so wissen.
00:09:44: weitergegeben wurde.
00:09:45: Nur, dass wir es jetzt natürlich nicht mehr nachvollziehen können.
00:09:48: Es gab also quasi das war sozusagen, das waren Lehrbücher und da gab's zum Beispiel auch eins aus Mesopotamien.
00:09:56: Da hat jemand so ausgerechnet, wie lang die Diagonale eines Quadrats ist.
00:09:59: Also du hast einen Quadrat mit vier Ecken, Ecke A, B, C, D. Und wie lange brauche ich von A nach D?
00:10:04: Wie lange ist diese Diagonale, ne?
00:10:06: Und er hat eine super gute Nährung für die Wurzel aus zwei gemacht und das war lange vor Pythagoras.
00:10:11: Das war so ein Einheitsquadrat.
00:10:12: jeder Seite ist einzulandt.
00:10:13: Genau.
00:10:13: Ja,
00:10:14: Quadrat halt.
00:10:16: Also
00:10:17: heißt... Die Menschen haben schon immer gerechnet ja, wir haben das auch festgehalten und so.
00:10:21: also Mathe ist ja super, super alt.
00:10:23: Ja damals gab es das Konzept von Wissenschaft noch nicht so wie wir's heute verstehen.
00:10:29: Dann geht es weiter.
00:10:30: Wir gehen nach Griechenland und da wissen wir auch viel über die Philosophen, über die alten Gelehrten und so ja.
00:10:34: Da kam dann etwas Neues dazu, dass man Sachen nicht nur festgehalten hat sondern man hat angefangen ein bisschen zu kategorisieren und auch über diese Aneignungen des Wissens an sich nachzudenken.
00:10:46: Aristoteles das war im vierten Jahrhundert vor Christus.
00:10:48: der hatte jetzt nicht nur gefragt oh wie funktioniert ein Tier wie ist es aufgebaut?
00:10:53: Welche Arten von Wissen gibt's überhaupt?
00:10:55: Und wie hängen die zusammen.
00:10:56: Der war schon auf der Metaebene unterwegs und hat sich überlegt, was wir wissen gibt es und wie arbeitet das zusammen?
00:11:05: Wenn ich was über die Sterne erfahre und etwas über ich weiß nicht mehr oder so ist da vielleicht ein Zusammenhang oder so.
00:11:13: Damals gab es halt dann diese eine Kategorie, die heißt Philosophie.
00:11:19: Ja, und für ihn gehört das alles zu Naturphilosophie.
00:11:21: Ob er jetzt was ausrechnet oder bei dem Tier nachguckt oder so ne?
00:11:25: Und Philosophie ist damals nicht so wie heute in Fach neben anderen Fächern also ich hab zum Beispiel neben Biologie ja auch Philosophia studiert sondern Philosophies.
00:11:31: der Oberbegriff wird es nachdenken über so ziemlich Alles.
00:11:35: Ja und dieser Oberbegriff hält sich auch sehr lange Auch bei den Römer noch Pliny ist.
00:11:40: der ältere Schreibt im ersten Jahrhundert nach Christus seine Naturgeschichte.
00:11:43: Das sind sieben-dreißig Bücher über Himmel, Erde, Pflanzen und Tiere, Heilmittel, Krankheiten.
00:11:48: Whatever!
00:11:49: Ist wie so ein Superbrockhaus oder wie eine frühe Wikipedia?
00:11:53: Weil er das auch zusammengetragen hat aus allem, was er gefunden hat und gelesen hat von anderen Autoren.
00:11:58: Mit Geschichte meint er hier aber nicht so etwas wie Vergangenheit, Historie sondern ermeint eher Erkundung, Betrachtung oder sowas oder Bericht also alles, was es über die Natur bisher zu berichten gibt.
00:12:11: Es sind ja auch beides Wortbedeutung von Geschichte, also einmal Historie und einmal quasi Erzählung.
00:12:16: Genau!
00:12:17: Ja... Und dann geht es weiter ins Mittelaltern.
00:12:19: hier wird's halt besonders interessant weil das Wissen wieder richtig anfängt zu reisen und sich zu verwandeln.
00:12:25: Also griechische Texte werden ins Arabische übersetzt.
00:12:27: vor einem neunten Jahrhundert eine arabischsprachige Gelehrte kommentieren das Rechnen des Weiter- und erweitern zum Beispiel eine bestehende Arbeit oder sowas ein Forschen daran.
00:12:37: Dann gibt's zum Beispiel Ebenallheit haben, der hat untersucht wie Licht und Sehen funktioniert.
00:12:42: Und verbindet dafür Mathe mit Versuchen und mit Optik, mit Physik und so.
00:12:48: Und im zwölften Jahrhundert werden diese Texten aus dem Arabischen Inswateinisch übersetzt und landen an den Orten, die der neue heiße Scheiß in Europa sind ...
00:12:58: Den Universitäten?
00:12:59: Den Universiten ganz genau.
00:13:02: Was auch interessant ist... So kann man sich mal befassen mit ohne Übersetzung.
00:13:06: Also, Übersetzer gibt es keine Wissenschaftsgeschichte in dem Sinne.
00:13:09: Es musste Übersätze geben, damit das überhaupt möglich war.
00:13:12: Ja?
00:13:13: Das waren einenseits Übersetzte aber auch oft konnten die Leute selbst mehrere Sprachen und dann konnten sie's auch selber übersetzen.
00:13:21: Und wie damals die Universitäten aufgebaut waren ... ist interessant, weil da sieht man auch dass das da auch noch nicht so aufgeteilt war wie wir es heute kennen.
00:13:30: Ja du kannst gehst heute an die Uni und du kannst das spezifischste Fach ever studieren.
00:13:34: Allein dass ich Biologie studiert habe, dass wir Biologie Studierter haben ja ist eigentlich schon... Wir haben es dann zwar währenddessen spezialisiert aber trotzdem.
00:13:41: Aber es gibt dir auch Studiengänge mit einen so dermaßen Spezifischen Twist.
00:13:47: schon, vor allem im Master finde ich.
00:13:49: Da machst du einen Master in alt-europäische Geschichte der von ein Zu oder so, ja das ist dann den Master.
00:13:55: Das war damals nicht so.
00:13:56: da war es so dass alle erst mal durch dieselbe Grundausbildung gegangen sind und zwar die freien Künste.
00:14:02: dazu zählt Sprache, Logik, Argumentieren aber eben auch Mathe also Arimetrik Geometrie Aber auch die Astronomie.
00:14:10: Ja, man liest da irgendwie Aristoteles.
00:14:12: Man lernt, rhetorisch in Streitgesprächen zu bestehen und sich auszudrücken was auch wichtig ist für einen wissenschaftlichen Diskurs damals.
00:14:19: Und erst danach darf man sich spezialisieren.
00:14:22: Da war die Auswahl recht begrenzt.
00:14:24: also kannst du machen Medizin, Recht oder Theologie?
00:14:26: Das war deine Auswahl!
00:14:29: Die Abteilung, die für diese Grundausbildung zuständig ist wird im Laufe der Zeit zur philosophischen Fakultät Und die kommt dann eben alles, was nicht Medizinrecht oder Ethilogie ist.
00:14:38: Das heißt Naturforschung hieß es früher, Mathematik und auch Geschichte.
00:14:44: Daher steht das Berufsbezeichnungen erst Professor der Philosophie bei Geschichte in Jena, siebzehneunachtzig in der philosophischen Fakultät stattfindet Eine eigene Fakulität für Mathe-Naturwissenschaften kommt Jena übrigens erst neunzehnzwanzig Also echt spät.
00:14:58: Ja
00:14:58: So hätte ich nicht gedacht
00:15:00: Ich auch nicht
00:15:01: Gerade mal hundert Jahre her.
00:15:04: Aber auch das Interessante ist es gerade in Schillers und Goethes, um den jetzt hin auch gleich.
00:15:08: Lebenszeit fängt dieser große Oberbegriff dann so ein bisschen an zu bröckeln.
00:15:12: also im siebzehnten Jahrhundert gründen sich Gesellschaften in denen sich Leute gegenseitig ihre Experimente vorführen.
00:15:18: Royce Society in London ab sechzehn-sechszig zum Beispiel Und ab sechszehn fünfundsechzig gibt's dafür auch einen Journal.
00:15:24: ja die Philosophical Transactions und Philosophikel siehst du ist immer noch dieses Wort Ja aber drinnen In dem Journal geht's so, wie heute in vielen Journals auch um Experimente.
00:15:34: Mhm.
00:15:35: Ja ... Und in den Jahren der Schiller seine Antrittsvorlesung hält für öffentlich Lavoisier im Paris ist ein Lehrbuch der Chemie und das war halt Bahnbrechen.
00:15:45: Das hat das Fach überhaupt erst mal als Fach so richtig neu geordneten alles.
00:15:50: Es ging um Standardisierungen also Wegen, Messen und all sowas.
00:15:54: Und in der letzten Zeit erscheint er noch einen Buch mit dem, wie ich finde, sehr schönen Titel Biologie oder Philosophie der lebenden Natur.
00:16:02: Das heißt, da hat man schon diesen neuen, wilden neuen Begriff Biologie eingeführt aber damit die Leute sich Orientierung haben oder Philosophy das die Leute wissen weil die Kanten ist davor ja nur als Philosophi.
00:16:12: alles so A damit sie wissen ah das ist ein Buch für mich.
00:16:15: Ein bisschen wie bei unserem Podcast gerade der.
00:16:16: jetzt auch noch zwei Titel.
00:16:17: Genau!
00:16:18: Damit man der Alte ist noch ein bisschen drin damit die leute nicht verwürzen.
00:16:23: und auch das Wort für den Beruf also Wissenschaftler Scientist gibt's recht spät.
00:16:28: Also, das englische Scientist wird erst ab vierunddreißig vorgeschlagen.
00:16:32: und die ganzen Menschen von denen ich heute rede, die hatten sich selber nicht als Wissenschaftler bezeichnet oder Scientists.
00:16:39: Die nannten sich einfach Naturforscher oder Gelehrte oder keine Ahnung Arzt, Mediziner oder halt eben gar nix und haben es einfach gemacht.
00:16:46: Also Philosoph!
00:16:48: Und für Geschichte gilt also auch ähnliches nicht nur für Naturwissenschaft.
00:16:52: erzählt haben die Menschen immer schon was vorher war ein Hero dort im fünften Jahrhundert vor Christus will dann Irgendwann geht's ihm nicht mehr darum, was war dann und dann.
00:16:59: Sondern er hat so ein bisschen nach den Gründen gefragt, warum ist das passiert?
00:17:03: Da hat sich auch schon nach und nach entwickelt.
00:17:07: Aber zurück zur Schiller, der redet an zwei Abenden wie Taylor Swift auf dem Konzert.
00:17:12: Ist in Hamburg zwei Abende hintereinander damit alle Chance haben dabei zu sein.
00:17:16: Nein aber er redet nicht zweimal selbe.
00:17:18: Aber er redete am sechsten zwanzigsten, am sieben zwanziger Mai Und was er sagt es eben halt auch eher geitzig.
00:17:25: also er macht gleich klar hier Wenn ihr bei mir Geschichte studiert, dann geht's nicht nur darum, Herrscher und Schlachten aufzuzählen.
00:17:31: Sondern es geht um zu verstehen wie die Welt entstanden ist in der wir Zuhörer ... Also die Leute im Hörsaal diesen Zuhörper leben ja?
00:17:40: Und Universalgeschichte bedeutet für ihn ein Zusammenhang zu finden.
00:17:43: Das heißt zu begreifen dass dein eigenes Leben, deine Stadt, die Gesetze nach denen du leben musst Wie deine Stadt auch aufgebaut ist das alles eine Vorgeschichte hat.
00:17:55: Am ersten Abend macht er etwas, was die Studierende im Saal direkt betrifft.
00:17:58: Er unterscheidet zwischen zwei Typen von Gelehrten.
00:18:02: Er nennt ihn ein, den Brotgelehrte.
00:18:03: Das ist der, der sich einmal Wissen angeeignet hat und jetzt davon lebt.
00:18:07: Wenn es eine neue Entdeckung zeigt, dass sein Wissen nicht mehr ganz aktuell oder sogar falsch ist, wird es für ihn unangenehm, er müsste umlernen und das will er nicht.
00:18:16: Da gibt's einige ... fallen mir direkt ein!
00:18:19: Gibt's auch heute noch?
00:18:21: Also... ist so ein bisschen wie manche Biologielehrer, ehrlich gesagt.
00:18:24: Hatten zum Beispiel ... Ich hatte eine Biologie-Lehrerin, die hat sich immer weitergebildet.
00:18:27: Muss man eigentlich auch.
00:18:29: Aber ich hatte auch mal ne Bioregie-Lehren.
00:18:31: Die ... Biologielehrin hat die letzten Jahrzehnte verschlafen einfach seit ihrem Studium.
00:18:37: Die hat das halt einmal alles gelernt und es spult sie ab.
00:18:40: Es geht ihr nicht um das Wissen an sich, sondern die macht halt ihren Job mit ihr täglich Brot verdienen.
00:18:46: Und dann unterscheidet er diesen Typost herum der übrigens in einer Geschichte vorkam über die wir schon geredet haben, hab ich vorhin dir gesagt.
00:18:54: Ich
00:18:54: bin nicht draufgekommen.
00:18:55: Samuel Weiß mit seinem Händewaschen, wo die gesagt haben du freak, du spinnst ja?
00:18:59: Er hat gesagt hier wenn man sich die Hände wäscht dann sterben weniger Mütter im Wochenbett und wenn mal auch die Instrumente abwäscht also diesen ist halt krass diese sind wirklich von der Sektion zur Leiche mit ungewaschenden Händen los und haben eine Frau entwunden mit diesem ganzen Krankheitserreganzen
00:19:18: Ja.
00:19:20: Alle erst mal, ja?
00:19:21: Und die Brot gelehrten wollten aber es immer so weitermachen weil sie sagen, wir haben das schon gemacht, du mit deinem Händewaschen, du Freak kannst man's in die Irren anstallt wo er dann gelandet ist auch irgendwann und davon unterscheidet er den Philosophischen Kopf.
00:19:38: also Schiller Der philosophische Kopf ist ein Augen, das ist eigentlich eher Semmelweis.
00:19:43: Weißt du?
00:19:44: So der wirklich in der Irrenanstalt also wirklich damals hieß es so Irrenanstalt, was man heute glücklich mal sagt gelandet ist weil er einfach neue Ideen hatte die ihn begeistert haben und er hat das ausprobiert und er wollte wissen Und genau das ist für ihn verschillert dass Also ein philosophischer Kopf ist offen für neue Fragen.
00:20:01: Es bereitet ihr eigene Meinungen zu ändern immer auf der Suche nach Verbindung zwischen Zwischen Sachen, zwischen verschiedenen Disziplinen und so.
00:20:09: Und ein Satz aus seiner Rede ist was einer im Reiche der Wahrheit erwirbt hat er allen erworben.
00:20:16: Was eigentlich ein sehr moderner Ansatz ist.
00:20:17: Das heißt Wissen gehört allen.
00:20:20: Kollaboration ist wichtig und es ist eigentlich ein schöner Gedanken.
00:20:24: Wir werden später noch über einen gewissen Brotgelehrten reden.
00:20:27: Deswegen behalten wir das nochmal am Hinterkopf.
00:20:31: Aber es gibt eine Sache die Also das war tatsächlich das erste, was ich im Geschichtsstülm gelernt habe.
00:20:38: Schiller und seine Universalgeschichte.
00:20:42: Heute kann man es nicht mehr so sagen und stehen lassen weil Schiller macht das so.
00:20:46: der erzählt in seiner Universal-Geschichte eine Art Aufstieg von wie er sagt frühen Stufen der Menschheit bis hin zum Europa seiner Zeit Wie man das vielleicht als sehr junges Kind kennt, so oh ja da waren die Dinosaurier.
00:21:00: Gut das hat er nicht gesagt aber dann kamen wir Höhlenmenschen und dann kam der Römer.
00:21:04: Wo denkst du?
00:21:05: es ist so eine gerade Linie einfach?
00:21:07: Wieso weiß ich nicht wie wenn ich geboren werde und dann wachse ich auf und wachste so einfach.
00:21:14: Und Schiller hat das auch so gesehen nur hatte das auch So gesehen und so gedacht über andere Kulturen seiner Zeit.
00:21:23: Das heißt, er ist in Länder gereist oder hat sich Berichte aus Kolonialgebieten zum Beispiel so geholt.
00:21:29: Aus fremden Ländern.
00:21:30: und da hieß dann ja die Menschen leben so und so und er so Ja alles klar!
00:21:34: Und dann hat er gesagt und das war man es wohl auch so der hat das quasi als Vorstufe zum Zivilisierten.
00:21:39: das war dann ein Begriff der langsam aufkam Europäer gesehen.
00:21:42: Das heißt, er ist nach Afrika und hat die Menschen da gesehen.
00:21:44: Erst mal hat der eingedanken gehabt, dass alle Menschen so gleich sind.
00:21:48: Die sind jetzt nicht irgendwie Döwer oder so.
00:21:50: Sie sind auf einem anderen Entwicklungsstadium, die kennen die ganzen Sachen einfach noch nicht.
00:21:53: Aber es ist halt ein Problem weil damals gab's diesen Kulturbegriff noch nicht wie wir ihn heute haben.
00:22:00: Es kam dann erst danach langsam auf.
00:22:03: Und das heißt, der hat gar nicht die Kultur als eigene Kaltur gesehen und verstanden Sondern hat gesagt, das ist eine Art primitive Vorstufe von ihm.
00:22:12: Von Schiller!
00:22:14: So funktioniert Geschichte nicht.
00:22:16: Du kannst nicht einfach reverse-engineeren irgendwas und dieses Sammhinge herstellen.
00:22:21: also das machst du heute zum Glück nicht mehr so.
00:22:23: aber es war ganz lange so dass man dachte du siehst ja so keine Ahnung Aktion Reaktion Das was passiert und deshalb so ganz kratlinig weißt
00:22:34: du?
00:22:35: Und Europa ist die Krone der Schöpfung.
00:22:37: Ja, das ist das Ziel.
00:22:39: Er denkt halt diese ganzen anderen Kulturen die einfach andere Kulturens sind.
00:22:43: aber er denkt sie sind einfach noch in so einem Vorstadion.
00:22:45: also er stellt sich und die ganze Kultur natürlich weit über.
00:22:48: dann diese Menschen wie es damals ehemaliger war Und sagt halt so ja Die werden mal wie wir Das ist ein Ziel.
00:22:56: Also wir laufen alle auf so einer geraden Linie Geschichte.
00:22:59: Es ist so eine Art Straße und da läufst du entlang und du checkst die verschiedenen Punkte ab erst dass.
00:23:05: Und der denkt halt so, dass diese Menschen dann auch auf dem Weg sind.
00:23:08: eben ja die werden jetzt alle Schillers und Goethes.
00:23:11: Und alles wird Weimar oder so.
00:23:14: Ja?
00:23:14: Und hat halt gar nichts.
00:23:16: Also er hat gedacht, alle Menschen sind gleich aber auch wirklich in dem Sinne, alle menschen sind gleich es gibt keine unterschiedlichen Kulturen.
00:23:23: Man kann jetzt einen Menschen aus Afrika nehmen man verpflanzt ihn nach Europa und er wird sich genauso entwickeln wie Schiller.
00:23:29: So halt weißt du?
00:23:31: Das wird zum Glück heute nicht mehr so... Gedacht und ist aber interessant zu sehen, dass von der Wissenschaftsgeschichte her wie sich Geschichte entwickelt hat.
00:23:40: Aber wie gesagt so funktioniert das nicht.
00:23:43: Damals war das aber State of the art.
00:23:45: Und in der Hinsicht war Schiller dann da auch ein Bootgelehrter?
00:23:49: Ich glaube ich weiß gar nicht ob er das so... Also er hat es nicht mehr erlebt.
00:23:54: Achso
00:23:56: er wäre dann auch bereit gewesen davon abzulegen.
00:23:58: Kann ich mir schon vorstellen.
00:23:59: Okay.
00:24:02: Sieht das ja eigentlich auch so mit dem Brotgelehrten und so.
00:24:05: Aber es sich selber dann ein bisschen verandt, um den geht's jetzt in zwarem Güte.
00:24:09: Um die Johann Wolfgang der Szenejahre-Elter als Schiller ist Ministerin Weimar und seitdem Werther halt total berühmt.
00:24:17: Und was kaum jemand aus einem Deutschunterricht mitnimmt bei uns war das kein Thema.
00:24:21: tatsächlich wo ich im Leistungskurs bin.
00:24:24: Der ist seit Jahren besessen von Naturforschung.
00:24:28: Ich war nicht im Leistungskurs, ich war ... Fortgeschrittener irgendwas Ding.
00:24:35: Das Ding, ich konnte keinen dritten Leistungskurs wählen und deswegen war ich in so einem komischen Ding.
00:24:39: Auch egal.
00:24:40: Ähm ... So.
00:24:43: Goethe hat eigentlich auch erst mal was anderes gemacht.
00:24:47: Ja?
00:24:48: Und, sevzehn-einachzig hat er auch unterrichtet, und zwar an der Weimarer Zeichenakademie, hat er Vorlesungen gehalten über den menschlichen Knochenbau.
00:24:57: Denkt man jetzt bei Goethey nicht direkt als Erstes.
00:25:00: Das ist super wichtig für Zeichner, dass du an menschliche Anantomie lernst.
00:25:04: Und Goethe bleibt jetzt aber nicht nur bei der Theorie, sondern in Jemna hat er mit den Anatonen Justus Christian Lodatzam gearbeitet und stand im Seiziersaal.
00:25:12: Er hat wirklich Menschen seziert und sich alles angeguckt.
00:25:16: Ja?
00:25:17: Und im März, siebzehn vierundachzig passiert ihm was über worüber sich freut wie ein Kind.
00:25:21: Und zwar seht er einen verstorbenen und findet dort an einem menschlichen Schädel einen Hinweis auf einen Knochen, und zwar den Zwischenkieferknochen.
00:25:30: Bei Tieren kann man den ganz gut sehen, bei Menschen aber für Wechsel am meisten vor der Geburt zum Oberkiefer.
00:25:36: Und Goethe ist so begeistert weil ihn treibt eine Frage um auch generell dann in seiner ganzen Naturforschung und zwar Ist er Mensch nach dem selben Bauplan gebaut wie andere Säugetiere?
00:25:47: Also er vergleicht extrem gerne Er will sucht immer ... Wie soll ich sagen So einen gemeinsamen Urbaubauplan, so ein gemeinsames Ursprung?
00:25:58: Ja Man muss auch sagen, andere Anatomen haben den Knochen schon beschrieben vorher.
00:26:04: Auch bei Menschen.
00:26:04: Gülte war jetzt nicht der Erste aber er ist so jemand, der muss alles mit eigenen Augen sehen.
00:26:09: Ja, wie man sagt da gibt es das ein Dust?
00:26:11: Eher so geil!
00:26:11: Das muss ich sehen.
00:26:12: Da gibt sich nichts zufrieden damit dass jemand sagt oder zeichnet und so.
00:26:16: Und als er das dann endlich entdeckt hat... ...das war für ihn ein absolutes Highlight.
00:26:20: an Charlotte von Stein, hat er geschrieben Ich habe eine solche Freude, dass sich mir alle eingeweiht bewegen.
00:26:26: Also er war total aus dem Häuschen Und das ist so ein bisschen der Schlüssel zu Goethe als Forscher, denn er muss alles selber ausprobieren.
00:26:33: Er experimentiert viel, hat auch selber einen Mikroskop und beobachtet darunter winzige Lebewesen in so Wasseraufgüsten eigentlich das was man an der Schule... Also es haben wir ja in der Schule auch gemacht, als dann in der fünften Klasse oder sechsten Klasse mal mikroskopiert wurde.
00:26:45: Ja, so ein Glas.
00:26:47: Erdmeier, Kolben, irgendwas genommen haben da Blätter und Zeug von draußen rein, haben Wasser aufgegossen, hab's eine Woche im Fenster des Biologie-Unterraums stehen lassen.
00:26:56: Eine Woche später haben wir dann mit dem Pipette einfach Wasser rausgenommen unter das Mikroskop gelegt und die kleinen Tieren rumwimmeln lassen.
00:27:03: Und damals hatten sie einen sehr süßen Namen ... Und zwar hier sind die Infusionstierchen.
00:27:08: Ich find das so süß, wirklich mit den kleinen Infusionestierchen!
00:27:11: Und ja doch sein Freund Jacoby hat gesagt, ich hab total viele Infusionistierchen, brauchst du ein paar?
00:27:15: Ich kann dir ein paar Millionen schicken.
00:27:18: Also absolut super... Aber sein Lieblingsthema ist gar nicht so sehr das mit den Infusionsteirchen oder der Anatomie des Menschen sondern Pflanzen.
00:27:31: Ja, und was ihnen besonders umgetrieben hat ist wie es so eine Pflanze aufgebaut gibt.
00:27:35: Es ist so eine Urpflanze die in jeder pflanze irgendwie da ist.
00:27:39: Nach diesem Prinzip war auch auf der Suche bei anderen Lebewesen ja aber er dachte sich so ja wenn ich jetzt hier so ne Pflanzer habe so ein Blütenblatt oben und dann unten sind die Pflanzen diese normalen Blätter.
00:27:50: könnte sein dass das vielleicht eine andere Erscheinungsform eines Platz von unten ist.
00:27:57: Ist es vielleicht das gleiche Organ mit gar nicht so falsch lag?
00:28:01: Und da hat er sich halt immer so vorgestellt, dass es zum Beispiel eine Art Urp-Pflanze gibt.
00:28:07: Also die in dieser Pflanze steckt und das heißt sehr botanisch eigentlich.
00:28:13: Heute würdest du sagen, er ist schon eher Richtung Botaniker.
00:28:15: Genau!
00:28:16: Und dann auch botanische Systematik sogar.
00:28:18: Genau, und so Pflanzenphysiologie eigentlich auch.
00:28:23: Und jedenfalls über diese Wissenschaftsschiene Haben sich Gürt und Schiller überhaupt erst kennengelernt?
00:28:31: Ich dachte früher, TM.
00:28:33: Dass die sich irgendwie über dieses ganze Dichterzeug kennengelern haben.
00:28:37: Haben sie aber gar nicht!
00:28:38: Und zwar... Ihre erste Begegnung findet im September, in Rudolfstadt, im Haus der Familie von Lenkfeld.
00:28:45: Charlotte von LenKfeld weißt du ja, wird später ...
00:28:48: Die Frau von Schiller.
00:28:49: Korrekt.
00:28:50: Und die kennt Gürte seit er Kindheit.
00:28:53: Und hat sich immer gedacht Boah, Gürtes und Schillen müssen sich treffen.
00:28:58: Hittet auf.
00:28:59: Übrigens, kurz auf Handwerk auch dazu ... Lengenfeld zum Stein?
00:29:04: Also du hast ja eben schon mal gesagt, dass Goethe an sie in Brief schreibt, da ist eine Schalotte vom Stein.
00:29:11: Und der Ort heißt tatsächlich jetzt auch Lengenfeldstein.
00:29:13: Ja, heißt der Ort echt so!
00:29:15: Es gibt einen Ort, der Lengfeldstein heißt quasi und ich glaub, der ist bei Rudolfstadt also es ist irgendwo in Thüringen.
00:29:20: Da waren die schon durchaus prägend.
00:29:22: Ich glaube auch tatsächlich, ich weiß nicht ob das erklärt warum wir Goethen der Abplan ganz anders behandelt haben.
00:29:30: Aber also Thuring ist schon auch stolz auf diese Persönlichkeiten und so, ich kenne durchaus Leute die sich immer noch definieren nach ihrem Degree of Separation von Ole
00:29:39: Goethe.".
00:29:40: Ja, ich bitte dich!
00:29:41: Wir hatten beim Fernseher Schule Statuen von Goethen Schiller und von Lessing.
00:29:46: Ich meine, Schul ist nach Lessing benannt aber ja... Na ja, auf jeden Fall lernten sie sich da kennen und war jetzt aber so ... das war halt eher eine Abendgesellschaft?
00:29:57: Und die kamen jetzt nicht so richtig, dazu miteinander zu reden.
00:29:59: So richtig allein halt so ein paar... Ich hab mal in ein paar Höflichkeiten ausgetauscht und das
00:30:02: war's.".
00:30:03: Und Goethe hat auch so'n bisschen Abstand gehalten zur Schiller, weil er halt dachte ... Also Goetha war wie gesagt zehn Jahre älter.
00:30:09: Und Schillers Räuber erinnern ihn so ein bisschen an Stummen Drang und so was ja in seiner wilden Jugend war sag ich mal.
00:30:15: Und dafür wollte er dann einfach nichts mehr wissen.
00:30:16: also er war so.
00:30:17: Ja es war für ihn so n bisschen out auch als Thema und liegt hinter ihm, hat er jahrelang bearbeitet.
00:30:22: will er nicht mehr?
00:30:23: Dann dacht sich so Ja!
00:30:24: Schnell, schraubt zukunftszeug.
00:30:27: Aber trotzdem ist er ihm gewogen.
00:30:30: und als dann auch um die Berufung zum Professor dafür Philosophie-Schrägschichtgeschichte geht, dann unterstützt der das auch ja und hilft ihm da auch ein bisschen.
00:30:39: aber trotzdem vergehen noch ein paar Jahre und zwar sechs Jahre und siebzehn vier neunzig.
00:30:44: Da braucht Schiller Goethe weil der plant mit seinem Verleger Cotter eine neue Literatur.
00:30:49: zweitschrift Die Horen Das sind die Töchter, das Zeus unter Themen ist.
00:30:53: Also so Figionen der griechischen ... Ja aus den Griechen sagen und das sind Göttinnen in der Jahreszeiten des schönen Unterordnungen was ja passt zur Literatur als für eine Literaturzeit trifft ne?
00:31:04: Und die haben sich halt den Kopf gesetzt als klar wir machen das aber wollen die bekanntesten Autoren das Landes.
00:31:08: Wir wollen quasi die Taylor Swift.
00:31:09: ich sage sehr oft Taylor Swift.
00:31:11: Richtiges Podcast dabei höre ich ihre Musik gar nicht!
00:31:13: Aber trotzdem äh...das Landes wollen wir halt.
00:31:16: Also schreibt er Goethe im Unionbrief und lädt ihn ein, ob er nicht mitmachen will bei der Literaturzeitschrift.
00:31:21: Und Goetha antwortet dann Yo Bro auf jeden Fall oder wie er es sagen würde ich werde mit Freuden und vom ganzen Herzen von der Gesellschaft sein.
00:31:30: Ja!
00:31:31: Jetzt kommt an der Abend, in der alles ändert und der wie gesagt nichts mit Literatur zu tun hat, sondern mit Pflanzen.
00:31:39: Ja...und zwar Juli, siebzehn, vierneinzig in Jena, Goethen und Schiller sitzen beide bei einem Vortrag der Natur vorstellenden Gesellschaft Und danach kommen sie ins Gespräch und Schiller hat etwas zu meckern.
00:31:49: Und zwar, er sagt halt so ja diese Art heutzutage bei der Natur in lauter Einzelteile zerlegt wird.
00:31:55: da verliert man die ganzen Zusammenhänge aus dem Blick und das ist schlecht für die Wissenschaft, sagt er.
00:32:00: nicht weil es war damals noch nicht so der Begriff aber es hat schlecht.
00:32:04: Um Goethe in dem Moment denkt er sich, horcht er auf?
00:32:08: Da hört Schiller meckeren und denkt sich Liebe auf den ersten Blick.
00:32:12: So, das ist mein Thema!
00:32:14: Ich sehe es ganz genau so.
00:32:17: Wie es dann weitergeht erfahren wir aus Goethe's eigenen Erinnerungen, zwanzig Jahre später schreibt er darüber und es heißt die gehen danach zusammen zu Schillers Haus und ich hoffe die steigen sich da ein bisschen rein.
00:32:29: ja finde auch.
00:32:29: und so reden weiter und Goethey will erklären dass der das auch mit ihr zusammenhängen ganz wichtig findet.
00:32:34: und was er bei den Pflanzen herausgefunden hat.
00:32:37: Er nimmt, also sagt hier kann ich mein Stift haben und er nimmt ein Stift und zeichnet und eine Pflanze.
00:32:41: Ja aber kann nicht.
00:32:42: so ne bestimmte, keine bestimmte Art ist jetzt nicht ein Gänseblümchen oder so sondern sozusagen die Pflanzen hinter allen Pflanzen sein Konzept da.
00:32:51: Diese gemeinsame Grundform aus der sich seiner Meinung nach Blattblut und Frucht ableiten lassen.
00:32:56: Und betont aber immer wieder auch so ja das Empirie und so.
00:33:00: Schiller hat zuschaut sich die Zeichnung an und sagt ja es ist jetzt aber keine Erfahrung.
00:33:04: Das ist eine Idee!
00:33:06: Und da kappeln die sich so ein bisschen.
00:33:09: Weil Goethe sagt, oh wie toll das ich so krasse Sachen sehe mit meinen Augen und dass das schon direkte Ideen sind.
00:33:15: Das ist ja unglaublich!
00:33:16: Die kappelt sich so n bisschen, die werden sich nie einig darüber aber merken trotzdem, dass sie wunderbar miteinander diskutieren können.
00:33:23: Also, ne?
00:33:24: Und...die ab da gehen die richtig steil.
00:33:28: Das sind Besties.
00:33:29: Da sind wirklich.
00:33:30: auf Englisch sagst du they hit it off.
00:33:33: Ein paar Wochen später Am XXI.
00:33:35: August, siebzehn, vierundneinzig schreibt Schiller Goethe einen sehr langen Brief und das glaube ich an der wichtigsten Briefe in der Literaturwissenschaft.
00:33:44: Schiller erklärt Goethey nämlich darin wie Goethee denkt.
00:33:50: Er sagt halt so hier, Goethea mein Freund du gehst vom Anschauen aus von der Natur vom Ganzen und haste sich von dort zum Einzelnen vor.
00:34:00: Ich hingegen fangen eher beim Begriff an, beim Nachdenken, ich denke über was nach Und dann muss ich mir das anschauliche erst noch so erarbeiten.
00:34:07: Ist ein bisschen frech, wenn man es verklären wie er selbst tickt.
00:34:09: Aber Goethe, der sonst eher zurückhaltend ist und sowas schnell unangenehm findet, steigt da voll drauf an.
00:34:16: Der fühlt sich nicht belehrt oder kritisiert, sondern endlich mal gesehen.
00:34:20: Er antwortet kurz für sein Geburtstag und nennt den Brief einen Geburtssagsgeschenk.
00:34:24: Schiller habe darin mit zitat Freundschaftlicher Hand die Summe meiner Existenz
00:34:29: gezogen.".
00:34:30: Was voll sweetes!
00:34:32: Das heißt, dass jetzt einer der berühmtesten Männer Europas und denkt sich, oh endlich versteht mich mal einer.
00:34:38: Weißt
00:34:39: du?
00:34:39: Ja
00:34:40: Und Schiller wiederum beschreibt sich selbst aber auch so der sagt Sie haben einen Königreich zu regieren ich nur eine etwas zahlreiche Familie von Begriffen die ich herzlich gern zu einer kleinen Welt erweitern möchte.
00:34:51: also sie tasten sich so einander ran und denken auch so von sich.
00:34:55: ja gut der Eine ist so ein praktischer Typ das der Goethe Der andere denkt halt lieber erst Mal nach dass der Schiller und wir ergänzen uns gut.
00:35:02: So haben die sich halt so ein bisschen gesehen Ja und die verbringen sehr viel Zeit miteinander, tauschen sich sehr viel aus.
00:35:08: Und besuchen sich auch immer.
00:35:10: aber eine Sache schwingt da auch immer mit und zwar Schille ist krank.
00:35:14: Ja seit einem schweren Zusammenbruch im Winter ein ne Lungenkrank hat, die nie mehr so richtig aushalt.
00:35:20: Er hat immer wieder Fieber, Krämpfe, Atemnot... ...und er wird es noch vierzehn Jahre mit sich rumschleppen und arbeitet daher auch lieber nachts weil er tagsüber sich oft zu schwach fühlt, zu überfordert fühlt.
00:35:31: und vor seinem ersten längeren Besuch bei Goethe schreibt er Ich bitte bloß, um die leidige Freiheit bei Ihnen krank sein zu dürfen.
00:35:39: Goethe sagt ja du intellektuelle Liebe meines Lebens ich richte mich darauf ein.
00:35:44: das heißt wenn jetzt Goetha stellt seinen ganzen Alltag um und dann Schiller der da ein paar Monate ist dass es klappt mit dem.
00:35:52: das heißt Wenn Gäste kommen wird Schiller in ein kleines Nebenzimmer gesetzt Und sie wollen natürlich auch schon mit Schiller reden Und die Leute kommen dann einer nach dem anderen so ein bisschen wie bei so einer Audienz rein, sodass Schiller halt seine Kräfte einsparen kann.
00:36:05: Ich hab mich auch gefragt, wie sieht eigentlich der Alltag aus von jemanden, der irgendwie dichter ist aber auch Naturforscher?
00:36:14: Gibt es da auch Quellen drüber?
00:36:16: Also im Januar siebzehn fünf neunzig wissen wir das ganz gut.
00:36:19: Goethe ist dazu derzeit in Jena und um sieben Uhr morgens klopft der Medizinstudent Maxiakobi, um ihn zu Lodas Anatomievorlesung abzuholen.
00:36:27: Goethe liegt da aber noch im Bett und sagt ja, Moment mal ich habe gerade ein paar Ideen.
00:36:32: Und diktiert ihm da Entwürfe zur vergleichenden Anatomie also zu Frage wie sich der Körperbau verschiedene Tiere irgendwie vergleichen lässt.
00:36:40: Steht er so auf geht zu Vorlesungen seiziert.
00:36:42: was vorstößt uns weiter?
00:36:44: dann hat natürlich sein Tagesgeschäft.
00:36:45: er ist ja von Haus aus Jurist.
00:36:47: Abends sitzt er dann mit Schiller zusammen.
00:36:49: Sie reden über diese ganzen Fragen, also über Kant, keine Ahnung, Naturforschung auch über Literatur und so.
00:36:56: Also das finde ich interessant dabei dass beide eben eigentlich von Haus aus was anderes sind aber total begeisterte Naturforschende und Dichter.
00:37:06: Also wirklich total vielfältig!
00:37:09: Und wer auch da oft dabei ist der Wilhelm von Humboldt, der ist nämlich ein enger Freund Schillers.
00:37:14: Wir wissen noch, Wilhelm von Humboldt.
00:37:16: Das ist der Bruder von Alexander von... Ja und zwar zwei Jahre später, siebten, sieben, neunzig kommt dann Alexander von Hummboldt auch mal nach Jena.
00:37:25: Der ist damals siebenundzwanzig, es ist noch kein Weltreisender Sondern einfach nur ein junger Mann mit einem unschuldbaren Trank zu experimentieren.
00:37:32: Also wirklich so richtig dumm.
00:37:34: Er sagt äh... Ist richtig dum?
00:37:35: So richtig doll!
00:37:36: Wie soll ich sagen dumm?
00:37:38: Und Humboldts schreibt in dem Brief in der Zeit also um zu zeigen wie er das gerne macht.
00:37:43: Freilich kann ich nicht existieren, ohne zu experimentieren.
00:37:47: Oder dachte ich an dich?
00:37:49: Ist es für dich auch so mit deinen ganzen Suchen nach Professorin und Sohn, dass du aber...
00:37:55: Ich könnte nicht die experimentelle Forschung an Nagel hängen nur noch Computerzeugs machen.
00:37:59: Stimmt!
00:37:59: Ja genau.
00:38:00: Und Alexander von Humboldt ist da genauso.
00:38:04: Und woran er arbeitet, erinnern wir uns noch aus der Folge über ihn mit den Jungs von Geschichten aus der Geschichte und zwar Forschte an Elektrizität in Lebewesen.
00:38:14: Und da macht auch Goethe, macht damit Humboldt so Experimente mit einem abgetrennten Froschbein, das sie säziert haben.
00:38:22: Schließen sie dann Strom an gucken ob es so zuckt oder zu zeug?
00:38:27: Alle finden es eigentlich richtig toll nur einer findet es nicht toll.
00:38:31: Schiller!
00:38:32: Wer findet das gar nicht toll?
00:38:33: der ist richtig genervt der ist eifersüchtig.
00:38:36: Gürtel ist komplett begeistert von Alexander.
00:38:38: Der kommt nach Hause und sagt, oh, Alexander dies?
00:38:40: Alexander das?
00:38:41: Oh, er so schlau!
00:38:42: Er ist so schlau-schlau-schlauschlau.
00:38:44: Und er sagt auch so Sachen wie ja alles was Alexander von Humboldt, was der einem in einer Stunde erzählt.
00:38:50: Das kann man nicht in achender ganzen Woche sich zusammenlesen.
00:38:54: Es ist einfach unglaublich was der Mann weiß.
00:38:57: Ich komme jetzt nach Haus und rede die ganze Zeit über einen anderen.
00:39:01: So ein Schiller ist so... War's ein Arsch.
00:39:05: Er lässt dann auch bei anderen Gelehrten über Humboldt ab, die sagen aber so ne, nee, Humboldts schon ... Der wird mal was!
00:39:13: Das ist das schon guter Typ in der Schille sind.
00:39:15: Nein, es ist ein Idiot.
00:39:16: Ich kann das ja sehr sagen, er ist halt verklausoniert als er sagt hat Ja, bei all dem Wissen hat er ja schon eher eine Dürftigkeit des Sinnes und sowas.
00:39:24: Und vor allem hatte Schiller aber auch Angst dass Goethe zu viel vorhorst Also, dass der sich irgendwie nur noch für Naturwissenschaft interessiert und gar nicht mehr die Dichterei.
00:39:35: Aber Goethe hat trotzdem noch weiter mit ihm Literatur gearbeitet.
00:39:39: Zum Beispiel gab es diese Xenien.
00:39:41: Das ist so ein polemischer Angriff auf die damalige Literaturzone, auf den Literaturbetrieb, auf die spießbürgerlichen Zeitgenossen und so.
00:39:49: Hat er quasi halbdeutschern verärgert ja?
00:39:51: Mit ihnen haben sie Spottgedichte gemacht!
00:39:54: Und... Siebzehn-Siebenneinzig wird dann auch so das Balladenjahr, der Zauberlehrling kommt die Kraniche des Ibikursen.
00:40:00: Die schicken sich halt so die Texte hin und kritisieren einander und fragen wie es läuft bei dem anderen?
00:40:06: Und weil die Post zwischen Weimar und Jena unzuverlässig ist, soll Goethe seine Briefe an Schiller manchmal sogar der Gemüsehändlerin mitgegeben haben, die da sowieso unterwegs war ja.
00:40:17: Das steht in den Buch von Andrea Wolff.
00:40:18: Das fand ich sehr interessant und irgendwie zu cool ums jetzt wegzulassen.
00:40:23: Aber noch mal zurück zur einen Konzept.
00:40:25: Vorhin meinte ich ja, dass wir uns den Brotgeläten gelernten merken müssen.
00:40:30: Die Person die von der eigene Theorie überzeugt ist und auch wenn jemand sagt beweisen kann das nicht so?
00:40:36: Der sagt doch!
00:40:37: Stimmt nicht du lügst so.
00:40:39: Und lustige Weise war das Goethe denn er hat sich ganz schön irgendwie fest gerannt total verrannt in seiner Farbenlehre.
00:40:52: Und zwar ist ja die Frage so, warum wird aus weichem weißen Licht was buntes?
00:40:56: Du kennst das Bild.
00:40:56: So ein Lichtstrahl fährt durch einen Glasprisma und dann teilt sich das so auf hinten tritt es wieder aus allerdings so aufgeteilt in die verschiedenen Farben wie so Regenbogen und wie das Cover von Pink Floyd ist glaube ich.
00:41:09: Ein Isaac Newton hat das über hundert Jahre vorher erklärt.
00:41:12: also Weißlicht enthält verschiedene Anteile die das Prisma dann halt eben unterschiedlich stark ablenkt.
00:41:17: deshalb zeigen sie sich die Farben getrennt.
00:41:19: Goethe sagt dass ist Schwachsinn.
00:41:22: Er sagt, weißes Licht ist nicht verlegbar.
00:41:24: Der schaut durch Prismen und so weiter und interpretiert diese ... er sieht da irgendwelche Farbsäume und alles.
00:41:30: Interpret das total anders und sagt nee, das heißt Quatsch!
00:41:33: Ja der sagt Newton.
00:41:35: Was wär's Newton?
00:41:37: Also er ist so ein Schwachsandhaler und du nie gehört.
00:41:41: Und es ist lustig wie er damit umgeht.
00:41:43: also er arbeitet jahrzehntelang an seiner Farbenlehre.
00:41:47: Also sie druckt, wird auch richtig gehässig.
00:41:49: Diese Mischfarben, die ja seinen Gegner vorhält, nennt er schmutzig und sagt, irgendwelche Nudensanhänger müssten irgendwie so unterwäsche oder sowas in genau diesen Farben tragen, damit man sie an diesem Abzeichen von anderen vernünftigen Leuten unterscheiden könnte.
00:42:04: Juden selbst kann das relativ egal sein der stirbt zwanzig Jahre bevor Güte geboren wird oder ein bisschen über zwanzi jahre ne?
00:42:10: Und meine Frage ist hier an dieser Stelle Was müsste passieren, damit du eine Erklärung aufgibst von der du jahrelang überzeugt warst und die Teil deiner Arbeit geworden ist?
00:42:18: Also oder beziehungsweise wenn jetzt einer kommt und sagt hier Lorenz Lamm zählen.
00:42:23: Schwachsinn!
00:42:25: Und mit so einem Paper was machst du dann?
00:42:29: Ja da müsste ich mich damit auseinandersetzen.
00:42:30: also... Ich würde das natürlich auch erstmal nicht akzeptieren, ich werde erst mal die Belege dafür angucken und würd' das dann auch natürlich kritisieren und in Frage stellen.
00:42:38: aber ich will es also Wenn's da jetzt und wiederlegliche Beweil, oder wenn es keine Ahnung irgendwann eine Technologie gibt die mir halt sagt okay das ist gar nicht ein Zelt Tube sondern das sind irgendwie ein paar verschiedene.
00:42:51: Oder so dann wäre ich dafür offen.
00:42:53: weil also du hast ja auch einen Abschied von Hermine glaube schon sehr treffend beschrieben.
00:42:57: Ich meine Wissenschaft ist nicht um zu bleiben sondern die ändert sich eigentlich ständig und dass was heute noch bewiesen wird kann morgen schon wiederlegt werden und davon lebt das halt auch so ein bisschen und ich finde das dafür ist das wissenschaftssystem ja auch gut dass es da durchaus Prozesse gibt, um Arbeiten halt auch zurückzuziehen oder auf Erkenntnissen aufzubauen und die weiter zu verfeinern oder zu berichtigen.
00:43:21: Deswegen finde ich das eigentlich ganz okay.
00:43:26: Ja... Ich habe in meinem Buch Schreibers Naturarium, hab' ich was geschrieben.
00:43:30: damals kam, ich glaub', halbis Jahr bevor ich's mal aus Kripp-Final abgegeben hab, kam ein Paper raus dazu, warum spächt ihr keine Gehirnerschütterbegehung bekommen bei dieser Hammerne?
00:43:41: Da war so die Theorie, dass sich die Zunge am Schädel entlang legt und das abfedert.
00:43:47: Und das wurde ... ... im Jahr zweitausendfünfundzwanzig widerlegt.
00:43:51: Ja,
00:43:51: d.h.,
00:43:51: es steht in meinem Buch noch so drin!
00:43:52: Ähm... Aber ist nicht mehr richtig?
00:43:56: Beziehungsweise weiß ich vielleicht, weil er's auch wieder widerlegt aber ich find' das Schlüssige, da steht nämlich dran so ja, die Federn ist gar nicht ab.
00:44:02: Wenn sie's abfedern würden würde ... Man kann ja kein Loch reinhauen können, wo ich denke, ey, hat da echt niemand vorher noch drüber nachgedacht.
00:44:09: Unfassbar, ich Idiot!
00:44:11: Naja... Also aber jetzt verstehst du, warum ich den Brotgelehrten hier wieder rausgeholt hab weil Schiller sagt, dass siebzehnundachtzig der Ware gelehrt ist bereit umzulernen.
00:44:19: und aber es klingt erst mal so leichter wenn so eine Überzeugung über Jahre teil deiner Arbeit geworden ist und du total sicher bist, dass du da was gefunden hast.
00:44:27: ne?
00:44:27: Ist das Umlernen gar nicht mehr so einfach.
00:44:31: Gürtel hat das da so ein bisschen mitgerissen.
00:44:33: Aber trotzdem ... Die Farbenlehre ist jetzt nicht komplett schwachsinn, ja?
00:44:38: Also, da gibt's schon paar gute Beobachtungen drin.
00:44:41: Was halt nicht irgendwie Sinn macht, die Behauptung Newton widerlegt zu haben.
00:44:48: Und ich mein als sie rauskam war es natürlich auch so dass der eine Kritiker, den er akzeptiert hat, Schiller war dann natürlich tot.
00:44:53: Genau!
00:44:53: Aber Schiller, der hat ihm trotzdem gesagt, er soll seine Farbenleere veröffentlichen.
00:44:58: Der hat gesagt Ich meine, man kann was für falsch halten und ihn trotzdem unterstützen.
00:45:03: Und das finde ich eigentlich ziemlich süß bei der Umfreundschaft.
00:45:06: So... Aber wie geht es weiter mit denen?
00:45:09: Wir sind jetzt Ende April, die beiden schicken sich immer noch mal in den Skripte hin her mittlerweile seit elf Jahren.
00:45:15: also wirklich besties.
00:45:16: Goethe arbeitet an Anmerkungen zu seiner Übersetzung von Ramos Neffe einem Text von Liderot und Schilder liest es, da kommentiert es.
00:45:25: Und am sechsten, zwanzigsten oder siebenzwanzigten April So, genau.
00:45:27: Lässt sich das nicht mehr sagen?
00:45:28: Also über Rüdiger Zafranski.
00:45:30: in dem Buch stand siebenzehnte April.
00:45:33: Schreibt Goethe-Schiller den letzten Brief, den wir haben also der erhalten ist ja und es geht darin natürlich um seine Farbenlehre und er schickt ihm einen Entwurf zur Geschichte der Farbenleere und bittet ihn das mal durchzugucken.
00:45:44: Und der Schluss des Kapitels kommen noch nach.
00:45:47: Schiller soll das mal nur Skripten mal so lange behalten.
00:45:49: einfach damit er sich leicht zurechtfindet hat auch Goetho noch so eine Übersicht quasi Kleinen Anleitung beigelegte und am ersten Mai sehen die sich dann auch noch mal.
00:45:59: Und am Abend des neunten Mai, achtzehn-fünf stürbt Schiller dann aber mit nur viertzig Jahren.
00:46:04: Die Farbenlehre erscheint achtzundhundertzehn also fünf Jahre später... Also Schiller hat nicht mehr erlebt wie das in Rauch aufgegangen ist!
00:46:12: Ja so und das finde ich irgendwie... Ich finde es eigentlich eine ganz schöne interessante Freundschaft und finde halt Interessantes, die sich eigentlich über die Naturwissenschaft gefunden haben und dann zusammen eben Literatur gemacht haben.
00:46:30: Ja, ich find's irgendwie schade dass wir die hauptsächlich nur noch so als Dichter kennen und eben diese ganzen Naturforschungsaspekte zu ein bisschen unterschlagen wird.
00:46:39: dabei waren hier wirklich begeisterte Naturforschungsenthusiasten Und klar waren das hauptzlich dichte Goethe von Haus aus Jurist bei dem was ähnlich seit glaube ich drei Jahre lang mit so mäßigen Erfolgs eine Anwaltskanzlei geführt und dann hat er es an Nagel gehängt.
00:46:57: Und die Literatur und so, das hat ihn einfach zu sehr interessiert und beansprucht nach seinen ganzen anderen Nebenprojekten.
00:47:02: aber ich finde zwar so ein bisschen schade dass wir so wenig darüber reden und deswegen haben wir das jetzt mal anders gemacht.
00:47:09: Also die meisten Leute, die ich treffe, denen ich sage hey wusstest du sagen die nie wusste ich.
00:47:14: Aber hast Du denn eine Erklärung für warum?
00:47:17: Warum die sozusagen jetzt im öffentlichen Bewusstsein quasi einfach nur als Dichter für mir?
00:47:21: Na ja, die waren halt schon übelst krass.
00:47:23: Das war halt Rockstars damals was das angeht.
00:47:27: Also ist nachvollziehbar irgendwie.
00:47:31: Aber ich verleg grad jetzt hier heutzutage so ein Beispiel Ja, hier die bei Big Bang Theory Amy gespielt hat Die Schauspielerin, die ist eine Wirklichkeit wirklich Neuro-Wissenschaftlerin oder um PhD und so.
00:47:53: Aber du kennst die halt für ihre Rolle, weil ihr so übelst berühmt ist dafür.
00:47:58: Dass das sehr offensichtlich ist, dass man sie deswegen kennt und das andere fällt dann natürlich ein bisschen hinten zurück.
00:48:09: Heutzutage ja diese ganze Schillerverärerung ist auch immer süß, es gab schon immer Widerstand gegen diese Schiller-Verärerungen zum Beispiel.
00:48:19: Also auch zu seiner Zeit und kurz nach seiner Zeit war es hinterhergerissen, viele fanden ihn kitschig und zugefühlig.
00:48:28: Und so nicht ... War ja tief nicht so gut von Schriftstellen als es gab immer.
00:48:33: Aber er war halt so ein halben Rockstar da.
00:48:36: Ich mein, die Leute haben dann nicht umsonst die Vorlesung gestürmt.
00:48:39: Man ist nicht so oh mein Gott!
00:48:41: Ein Vortrag über Universalgeschichte.
00:48:43: Jeder explodiert, sondern das war chiller, der hätte da wenig Straßennetz vorlesen können.
00:48:48: Straßen haben einfach ... Die Leute wären gekommen also... Kann man irgendwie auch verstehen, das wär wie wenn so ein ... Ja.
00:48:55: Wie wenn Taylor Swift oder so sagt hier ich Unterricht des Mathe will mit meinem Vorlesen kommen?
00:48:59: Dann kannst du es jetzt tot und gestürmt
00:49:01: dann.
00:49:02: Aber glaubst du bei Humboldt war's auch ... Also Alexander von Humbold als er in Berlin diese öffentliche Vorlesung gemacht hat die ja auch mega überrannt waren, dass das auch war weil er berühmt war oder weil er einfach weit gekommen also weit gereist ist und sozusagen viele coole Sachen
00:49:16: erzählen konnte.
00:49:16: Ich glaube seine Vorträge waren ja super lebendig und alles was der da mitgebracht hat Also da sind die wirklich dafür gekommen.
00:49:25: Aber der wurde dadurch halt übelst berühmt, also ...
00:49:30: Er hat noch dazu beigetragen
00:49:31: ja?
00:49:33: Ja.
00:49:33: Ich mein sein Bruder wär auch superberühmt so und ist auch heute ... aber ich sag mal die Otto-Normalleute kennen den nicht so wie er von Humboldt.
00:49:42: Der Geisteswissenschaftler ist jetzt nicht so ...
00:49:45: Ein Verfassungsteoretiker!
00:49:48: Ja, das ist keine Ahnung.
00:49:50: Da reißen sich niemand den Schlüpper runter und wirf noch die Bühne aber ... Das
00:49:54: ist tatsächlich was, was ich mir manchmal so frage.
00:49:58: Wenn jetzt Leute, die nicht biologisch studiert haben wissen, was das Mitochondrium ist.
00:50:03: Was ist sozusagen das Äquivalent dazu?
00:50:05: in der Politikwissenschaft zum Beispiel?
00:50:08: Dass wir wissen wie, keine
00:50:10: Ahnung, es bitteschön ... Demokratie!
00:50:12: Was Demokratie ist oder in der Geschichtswissenschaft.
00:50:20: Das
00:50:20: ist glaube ich gar nicht mehr so.
00:50:22: Ich glaub, dass alle natürlich Zweite Weltkrieg mega im Kopf haben.
00:50:27: Teilung Deutschlands... Aber auch die alten Sachen sowas.
00:50:31: Oh, der Bayerische Krieg oder so.
00:50:34: Wie viele irgendwie schon mal davon gehört hat da Udi-Egypte.
00:50:37: Glaub ich so.
00:50:38: Es gibt auf jeden Fall so Udihexenverbrennungen.
00:50:41: Es gab bestimmte Sachen, die sind so ganz spektakulär.
00:50:45: Weißt du, haben alle ... Weil das auch popkulturell bearbeitet wird.
00:50:49: Aber dann gibt's so viele Sachen, die einfach nur so ... weil wie du sagst... Es gibt einfach so viel Wissen.
00:50:57: Das kannst du halt alles gar nicht mehr auf dem Schirm haben.
00:51:00: Vor allem wir haben ja auch noch diese gerade in Geschichte, diese westernzentrierte ... westenzentrierte, ne?
00:51:06: Also ohne Witz wenn ich überlege also jetzt bei mir an der Schule.
00:51:10: Ich bin auf einem humanistisches Gymnasium gegangen und meine erster Fremdsprache war Latein Und ging Geschichte auch viel um Römer und so Zeug.
00:51:16: Ja, und die gibt da gar nicht so doll!
00:51:19: Aber Röme in Griechen war wirklich bis zum Erbrechen.
00:51:23: Genauso wie Zweiter Weltkrieg extrem viel weil wir ja auch auf Schule waren, weil Staufenbergattentäter gingen auf unsere Schule.
00:51:29: Wir haben viele jüdische Mitschüler gehabt und so... ...und waren doch sehr engagiert im Erinnerungsthema und so.
00:51:38: Also das wurde sehr stark behandelt.
00:51:39: Was bei uns tatsächlich fast gar nicht behandelt wurde, war die Trennung von Deutschland und die Einheit.
00:51:45: Fast gar nicht!
00:51:47: Und ja... Die französische Revolution habe ich gemacht.
00:51:51: Mittelalter so ein bisschen lokal eher.
00:51:54: So in Frankfurt rum.
00:51:57: Ja... Dreierjährige Krieg ein bisschen, Bauernkriege ein bisschen.
00:52:03: Ich sage mal so ist best of einfach.
00:52:05: Weißt du?
00:52:06: Aber fängst
00:52:07: du es besser, so von allem ein bisschen zu machen oder ist das auch für dich okay?
00:52:11: Wenn man bestimmte Schwerpunkte einfach setzt.
00:52:13: Ich fand von einem bisschen gerade in der Schule total geil weil du dann selber gucken kannst ob dich davon irgendwas interessiert.
00:52:19: Das ist wie wenn du im Restaurant die ganze Karte liest einfach.
00:52:22: Ist natürlich mehr Arbeit statt die fünf Meister.
00:52:26: Wenn wir bestellen, da gibt's dann so ... Du kannst dir alles angucken oder da gibts diese Sektion direkt oben Die ersten Sachen, die hast du am meisten häufigsten bestellt.
00:52:36: Das sind so fünf, sechs oder zehn Dinge.
00:52:40: Aber ich guck mir mal alles an, weil ich nicht überzeugt bin davon auf das, was für mich ist oft auch mit Fleisch und so.
00:52:46: Für mich ist es so ... Ja also wenn du gerade in der Schule bist da finde ich je mehr umso besser ist ja auch so schnell vor du magst ein Thema gar nicht dann musst du's bis zum Erbrechen einfach.
00:52:59: Gut.
00:53:00: Dann war das die hundertsebte Backtalesfolge.
00:53:06: Korrekt, unterdachte.
00:53:08: Strichstrich erste Übringsfolge wo es auch um wissenschaftliche Sachen geht aber nicht mehr nur Natur ist schafften und auf doch einfach mit einem Ja, wo wir auch mal weiter aus scheren.
00:53:20: das hier war schon relativ wissenschaftlich noch in line.
00:53:24: Aber wenn es euch gefallen hat lasst uns wissen Feedback die
00:53:28: da nicht
00:53:30: erzählt auch weiter weil jetzt also Wie sagt, die Zielgruppe erweitert sich ja tendenziell hoffentlich mit der...
00:53:38: Das weiß es.
00:53:39: Das kann sein!
00:53:39: Das weiß ich gar nicht.
00:53:42: Wir bleiben auf jeden
00:53:43: Fall stabil.
00:53:44: Genau.
00:53:45: Also können wir uns beim nächsten Mal da erzählst du eine Geschichte?
00:53:48: Ja bis dahin!
00:53:49: Bis dann!
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